Dienstag, 7. Februar 2017

Who am I?

Hola tots, que tal?

Jeder von uns entscheidet sich für Schritte und beeinflusst damit dritte.
 Mit diesem Zitat von Kollegah beginnt mein Post. Wie ich finde eine sehr Ausdrucksstarke Line.
Denn was steckt in Ihr? Ja ich gehe jetzt mal in meine persönliche Analyse. Jeder Schritt den wir gehen, jede Entscheidung die wir treffen, jedes Lächeln das wir geben, hat eine Wirkung auf andere.
Wenn wir es physikalisch Ausdrücken wollen ist es  {\vec  {F}}_{{A\to B}}=-{\vec  {F}}_{{B\to A}}. Das drittes newtonsches Axiom, das Gegenwirkungsprinzip.
Die Wirkung die wir auf andere Ausüben, Üben auch diese auf uns aus. Karma. Gib gutes und dir wiederfährt Gutes. Ich mache mir immer sehr viele Gedanken über... alles. Ich weis nicht wie ich auf andere Wirke. Ich weis nur wie ich auf mich selber wirke. Ich persönlich würde mich nicht kennenlernen wollen.
Niemals wird Hass durch Hass aufgehalten. Hass hält man nur mit Liebe auf. 

Ich Knall euch heute mit semiphilosopischen Sprüchen zu. Ich bin entsetzt was wir in der letzten Zeit zu sehen und zu hören bekommen. Menschen sind gezwungen ihre Heimat zu verlassen und werden in der Fremde mit Hass und Rassismus begrüßt. Verängstigt hungrig ohne Familie. Was soll aus dieser Welt werden wenn wir Hilfesuchende Menschen einfach so im Stich lassen? Das einzige was bleibt, sind unsere Taten für die Ewigkeit.
Und ein weitere Sinnfreier Reim. Nicht schlimm. Der Post Titel verrät wohl worum es heute gehen wird.


Wer bin ich?

Der letzte Post den ich veröffentliche habe wurde am 05.01 geschrieben aber ich bin erst heute (04.02.2017) zu veröffentlichen gekommen. Im jungen Jahr ist bei mir schon so einiges passiert. Aktuell bin ich nur "Teilzeit" zu hause. Ich bin freiwillig in eine Klinik gegangen um meine Therapie anpassen zu lassen. Nun bin ich schon fast in Woche 3. Es ist nicht schlimm dort ich finde es ganz lustig aber ich möchte natürlich gerne wieder nachhause, sobald ich mir das zutraue. Genau das ist jedoch noch nicht der Fall. Ich verbringe die Wochenenden zu hause und mache immer irgendetwas. Ich komme nie zur Ruhe ich schreibe bis zur Ermüdung und Rauche wie ein Loch.
Alleine heute Vormittag hätte ich keine Stunde ohne Skillen ausgehalten. Ich weis nicht wieso es auf einmal so schlimm ist. Ich war es immer gewohnt, dass es viele Menschen in Leverksen sind. Heute hat es sich an gefühlt als wollten die Wände der Galerie mich erschlagen und der Himmel zu Boden stürzen während die Lodernden Flammen der Hölle empor schießen um meine Haut und Haare bis zur Unkenntlichkeit zersetzt. 
Ja ich weis sehr melodramatisch. Ich weis leider nicht wie ich es besser erklären kann. Es war ein unendlicher Druck der sich staut in der Brust. 
Es war ein Gefühl als müsse ich mich Emotional übergeben. Nicht das ich weinen wollte oder schreien, nein ich wusste nicht was war, also geskillt um das Gefühl los zuwerden. Hat nicht ganz funktioniert aber ich hatte genug Zeit mir was zu suchen was wirklich wirkt. 
Nun wie ich schon schrieb bin ich in einer Klinik. Dort wurde unter anderem festegestellt das die Diagnose  der Bipolaren Störung nicht korrekt ist. Freuen wir uns gemeinsam. Ich hab 


Ja. Toll. Das erste was ich mir dachte als ich das gehört habe war 'Klar einfach mal ganz tief in den Scheisseeimer und dann wühlen' Ich hatte in der Klinik Gott sei dank eine Freundin die ebenfalls unter Borderline leidet. Sie hat mir das ganze erklärt. Mittlerweile bin ich neben dem was ich so oder so schon lange erlebe auch gut informiert. 
Trotz allem überfordert ich das alles. Ich versuche mit den "Skills" (Mittel zur Vorbeugung von selbstverletztendem Verhalten) so zu arbeiten das sie Wirken, was sie nicht tun was zu folge hat das mein Arm, Bein, Schulter, Rücken, Egal wo aussieht wie ein Schlachtfeld oder mit ein bisschen Orange, wie ein Tigerfell.
Ist ja jetzt nicht so als würde ich mich verändern nur weil der Mist nen anderen Namen hat. Mir egal ob BAS oder BPS beider nicht das was ich möchte.

Edit: 07.02.2017

Ja heute ist es dann doch soweit das man mich "entlassen" hat. Ich bin eher rausgeflogen als entlassen worden. Ich hab mich mit einem Mitpatienten über unsere Geschichten unterhalten das hat ein Pfleger mitbekommen und das wurde als unangemessenes Verhalten interpretiert.
Jetzt bin ich wieder zu hause und weis auch endlich meine genaue Diagnose.

Bipolare affektive Störung, Emotionale instabile Persönlichkeitsstörung Borderline-Typ

Also doch beides am Popo. Ok lern damit zu leben. Ich bin also jetzt wieder Daheim. Ich freu ich wirklich sehr darüber das ich wieder zu hause bin auch wenn ich immer noch angst habe. Angst das ich das alles nicht schaffe. Ihr fragt euch was ist alles? Ich habe keine Ahnungg ich weis nur das ich Angst habe. Es ist so ein Gefühl der Resignation. Verlorenheit. Machtlosigkeit.
Ich habe keine Ahnung was nun kommt. Ich weis ich habe alle Unterstützung der welt doch das hilft nicht die Stimmen in meinem Kopf zu beseitigen. Es hilft nicht meiner Seele zu sagen das es aufhören soll zu weinen. Es hilft nicht meinem Herzen zu sagen das es nicht zerbrochen ist. Es hilft nicht die Tränen in mir zu trocknen, das Puzzle das mein Herz darstellt zu flicken oder den Stimmen zu sagen das sie keinen Grund mehr haben mich zu beherrschen. Das alles gut wird. Das wir das schaffen. Das wir das schaffen können. Das wir das schaffen müssen.

Ich hab's meinem neuen kleinen Bruder versprochen. Bruder ich hab's dir versprochen. Auch wenn alles verloren scheint und du keinen Ausweg siehst, Bruder ich bin mit dir. Ich sage nicht einfach das du mein kleiner Bruder bist, ich mein das ernst und ich beschütze meine Brüder. Egal was ist, egal wie schwer es ist, Vertrau mir ich bin mit dir. Bis mein Herz nicht mehr schlägt. Ich bin bei dir. (Aber sag's besser nicht deiner Freundin die bekommt sonst nen Affen. Hab ich keinen Bock drauf xD)

Nun zurück zum Thema. Zurück zu hause muss ich mich jetzt darauf verlassen das ich die Skills die ich schon kenne und die die ich noch nicht kenne sinnvoll und nützlich einsetzen kann. Dabei ist es ziemlich schwer für mich, da sich meine Stimmung schlagartig wechselt.
Vor einigen Minuten zum beispielt hatte ich so einen Extremen Stau in der Brust das ich überlegt habe meine Klinge zu nehmen. Ich hatte das Gefühl aus heiterem Himmel ich hörte Musik und schaute dazu einige Youtube Videos und dann BAM voll in die Fresse. Ich hab das weinen unterdrückt und habe in meiner App nach einem Skill gesucht damit ich wieder runterkomme. Ich habe es mit dem Skill Brausetablette versucht. Das hat in Verbindung mit Blog schreiben erstaunlich gut funktioniert. Das verlangen nach selbstverletztendem Verhalten ist fast ganz weg. Ich kann mir allerdings nicht erklären wieso es auf einmal so schlimm wurde. Ich saß ruhig da und dann. Ich werde wohl dafür sorgen müssen das ich ständig in Bewegung bin Physisch und Mental.
Ich habe mir für den Notfall und den Anfang eine App runtergeladen Skills2Go. Hilft mir sehr dabei meine Skill Kette zu finden.  Meine erste Kette ist Brausetablette-Blog schreiben-Rauchen
Nun sitze ich mit meiner Mama vor dem Fernsehr und schaue mir die Pokalspiele in der Konferenz an und schaue was der Abend noch so bringt. Ich denke ich werde euch in nächster Zeit noch einiges über meinen Befinden mitteilen und dann mal sehen wie lange es dauert bis ich mein Versprechen einhalten kann.

Für Oma, für meine Familie,

Für mich


My oh my
In Love ♥
Yours

Sky



 


Samstag, 4. Februar 2017

What ever makes you happy

Hola tots y feliz ano nueva,

Ich weis nicht ob ich auf dem richtigen Weg bin aber es geht mir deutlich besser. Nein ich habe keinen übertriebenen Tatendrang, nein ich habe keine Manie. Ich glaube ich habe es geschafft.
Ich bin bei Null. Nicht High nicht down. Einfach mal auf dem Mittelweg. Das ist wie mein Schmaler Grad zwischen Wahnsinn und dem Wunsch nach dem Tod. Ich hab euch hier mal meine Vorsätze für 2017 mitgebracht.


Redesign, Rebuild, Reclaim

Das wird dieses Jahr mein Motto werden. Neu Entwerfen, Wiederaufbauen, Zurückholen.
In meinem Sinne heißt das ich werde mein Leben neu entwerfen und tun was ich liebe. Nicht immer alle anderen an erste stelle setzten. Auch mal für mich da sein. Dann werde ich mein kleinen Scherbenhaufen Splitter für Splitter wiederaufbauen. Zu guter Letzt werde ich mir zurückholen was mir schon immer gehört hat. Was mir die Kälte dieser Welt und die schwärze meiner Gedanken genommen hat. Mein Lächeln. 
Und vielleicht ist Achtsamkeit der weg zurück zu dem Menschen der ich sein könnte, der ich auch unter den Trümmern bin, der Mensch der ich immer sein werde. Nur jetzt mit ein paar Andenken auf der Haut und lächelnden Tränen in der Seele. Das alles hält mich nicht auf wieder aufzustehen, den Staub von meinen Schultern zu klopfen und mit einem lächeln den Kopf und die Faust zu heben. Egal was passiert ich nehme es mit allem auf im Leben. 
Ich weis das mich das Leben und auch meine Gedanken wieder einholen werden. Das wird mich nicht mehr aufhalten. Ich habe keine Angst mehr zu fallen und zu sterben schon lange nicht mehr. Ich werde Kämpfen. Ab jetzt nicht mehr nur für meine Freunde und Familie sondern auch für mich. Für meinen Frieden, meine Zukunft, mein Glück. Ich hab es Oma versprochen, ich werde glücklich. Jetzt bin ich bereit dazu. Oma schau mir zu. Ich werde mich neu erfinden, wiederaufbauen und mir mein Glück zurückholen. 
Ich brauche länger als andere um mit Verlusten, Ängsten oder Gefühlen allgemein fertig zu werden. Ich verliere nicht einfach nur einen Menschen. Ich verliere mich selber. Ich verliere teile meiner Vergangenheit, ein lächeln in der Gegenwart und Stücke aus meiner Zukunft. Denn in meinem Kopf lebt eine ganz andere Welt. In meinem Kopf lebe ich in meiner Welt. Es geschieht nichts was ich nicht verstehe. Ich muss mich nicht erklären. Ich kann die Dinge die meinen Kopf sprengen einfach heraus lassen. Kann jedem sagen was ich denke ob er es verstehe oder nicht. Muss mich nicht verstecken. In meinem Kopf bin ich frei. Frei in Ketten. Denn das Lächeln das ich in meiner Welt schenke wird nie jemand sehen.
Die Realität ist für mich schwer, wenn ich dann noch mit Dingen konfrontiert werde, die ich niemandem wünsche, dann setzt es bei mir aus. Ich kann es nicht verarbeiten. Wenn es mir zu viel wird verschwinde ich in mir selbst. Lasse niemanden an mich ran. Nicht um sie zu verletzten sondern um den Rest meines Verstandes zu schützen. Den Rest meines Lebenswillen nicht zu verlieren. Bis nach einer gewissen zeit die Stimmen in meinem Kopf anfangen den Besen in die Hand zu nehmen und das Chaos zusammen zukehren. Stumm. Mit dem wissen das es nicht das letzte mal war. 
Wenn alle Trümmer und Scherben auf einem Haufen aufgetürmt sind, setzten wir uns um den von Jahr zu Jahr größer werdenden Haufen. 
Mit wir sind übrigens ich und 9 'Stimmen' gemeint. Das sind die 9 Emotionen die während einer Manie oder einer Depression ihr Takeover starten. Nein ich bin nicht schizophren keine Sorge. Eine Persönlickeitsstörung reicht. Jedoch ist es nach jedem 'Kampf' so. Wenn ich das Gefühl habe es wird besser fangen wir an aufzuräumen. Schauen uns unser Chaos in stiller Belanglosigkeit an.
Ich will ja jetzt nicht sagen das mein Kopf lahmarschig ist aber ich hab 6 Monate gebraucht. 

My oh my 
In Love 
yours ♥

Sky